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Am Ende zählt der Mensch

Über den Welthospiztag 2015

Ein Artikel von Jörg Hölser

Der Welthospiztag 2015 in Gelsenkirchen am Emmaus-Hospiz St. Hedwig Resse wurde positiv angenommen, welches sich in den guten Besucherzahlen widerspiegelt.

Telefonische Anmeldelisten bestätigten den großen Informationsbedarf der Bürger. Die stündlichen Führungen am 10. Oktober durch das einzige Erwachsenen-Hospiz in Gelsenkirchen waren sehr schnell ausgebucht. Jede Führung durch das Emmaus-Hospiz dauerte 60 Minuten. Die Besucher nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich zu informieren und konnten viele Eindrücke sammeln. Viele waren total überrascht oder sogar begeistert, hatten sie sich doch ein Hospiz ganz anders vorgestellt! Hier konnten sie Ängste, düstere Vorstellungen und Vorurteile entkräften und neue, positive Erfahrungen sammeln.

Eine Besucherin sagte, sie sei so froh, sich das Hospiz endlich einmal angesehen zu haben. „Das hat mir total die Unsicherheit und Angst davor genommen – hier steht ja wirklich der Mensch im Mittelpunkt.“

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Emmaus-Hospiz beantworteten die Fragen der Besucher.

Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Projektarbeit auf diesen Tag gut vorbereitet und arbeiteten hoch engagiert und motiviert im Team mit. Weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für das Emmaus-Hospiz werden übrigens immer gesucht und vom Gelsenkirchener Hospizverein in einem Befähigungskurs professionell auf ihre Aufgaben vorbereitet.

Vor dem Hospizeingang gab es neben deftiger Erbsensuppe auch frische Waffeln, Getränke und Kaffee. Hier kamen noch viele weitere wertvolle Gespräche über die Hospizarbeit zustande.