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Vitamine für den Winter

Obst und Gemüse der Saison

Ein Artikel von Fabian Tode

Die meisten von uns essen im Winter wesentlich weniger Obst und Gemüse als im Sommer. Doch besonders in der kalten Jahreszeit braucht unser Körper viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, um gegen Erkältung und Co. gut gewappnet zu sein. Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, wann die regionalen Wintergemüse Saison haben und welche davon besonders gesund und schmackhaft sind.

Regionales Wintergemüse

Unter Wintergemüse versteht man im Allgemeinen Gemüsesorten, welche vorwiegend im Winter geerntet werden. Sie sind besonders in der kalten Jahreszeit beliebt, da sie wegen ihrer langen Lagerfähigkeit teilweise den ganzen Winter über verzehrt werden können. Als heimisches Wintergemüse sind vor allem einige Kohlsorten wie z. B. Rotkohl, Blumenkohl, Kohlrabi und natürlich Grünkohl bekannt.

Regionales Winterobst

Äpfel und Birnen sind bei uns das einzig regional erzeugte Winterobst. Als schneller und gesunder Snack sind sie der ideale Vitamin-Kick für zwischendurch. Ohne großen Aufwand lassen diese sich verzehren und sie sind gut zu transportieren. Zwar locken besonders in der Winterzeit die zahlreichen süßen Kalorienbomben, doch bleiben Sie stark und greifen Sie lieber einmal mehr am Vitamin-Buffet zu. Selbstverständlich werden Sie im Supermarkt auch die bekannten Importfrüchte wie Ananas, Orangen, Bananen und Co. finden. Sie bieten allesamt ebenfalls eine notwendige Versorgung an Vitaminen, um fit durch den Winter zu kommen.

Feldsalat

Wenn die meisten anderen Blattsalate aus dem Sortiment der Supermärkte verschwunden sind, hat der Feldsalat Hochkonjunktur. Seine hohe Frostresistenz ermöglicht es, dass er den ganzen Winter über frisch geerntet werden kann. Er enthält besonders viel Vitamin C und Eisen. Besonders hoch ist auch sein Anteil an Betacarotin, Vitamin B6, Folsäure und Kalium. Verzehren Sie ihn am besten so frisch wie möglich.

Chicorée

Unter allen Wintergemüsesorten gilt Chicorée als größte Vitamin-A-Quelle. Außerdem enthält er auch reichlich Vitamin B1 und B2, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Chicorée kann sehr vielfältig zubereitet werden. Unser Geheimtipp: Statt eines Magenbitters probieren Sie doch das nächste Mal ein paar Blätter Chicorée als alkoholfreie Alternative.

Pastinake

Pastinaken, auch Germanenwurzeln genannt, galten bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts noch als Grundnahrungsmittel in Deutschland, wurden aber von Karotten und Kartoffeln mit der Zeit verdrängt. Ihr Geschmack reicht von süßlich-würzig bis herb. Pastinaken enthalten viel Kalium, Folsäure, Vitamin E und C. Man kann sie entweder roh, als Gemüsebeilage oder auch als Püree genießen. Übrigens: Die Pastinake wurde in Deutschland zum Gemüse des Jahres 2011/2012 gewählt.

Birne

Birnen sind vielfältig im Geschmack und können auf unterschiedliche Arten zubereitet werden. Sie enthalten viele wichtige Mineralstoffe wie z. B. Phosphor, Kalium, Kalzium und Vitamin C. Auch sind sie mit ihrem süßen Fruchtfleisch bestens für Menschen geeignet, welche Äpfel aufgrund ihres Säuregehaltes nicht vertragen.

Apfel

Äpfel gelten als das beliebteste Obst Deutschlands. Und das Gute ist: Sie sind ganzjährig verfügbar. Es gibt unzählige verschiedene Sorten, welche sich besonders hinsichtlich ihrer Säuregrade unterscheiden. Äpfel enthalten reichlich Vitamin C und sind durch ihren hohen Anteil an Frucht- und Traubenzucker sowie Wasser leicht verdaulich.

Steckrübe

Die Steckrübe ist auch als Kohlrübe oder Bodenrübe bekannt und ist eine alte Gemüseart. Die Steckrübe enthält viel Traubenzucker, Vitamin C, Kalium, Kalzium sowie Magnesium. Da sie über einen geringen Anteil von Kohlenhydraten verfügt, findet sie bei der sogenannten „Low-Carb-Ernährung“ häufig als Kartoffelersatz den Weg auf den Teller. Zur Winterzeit wird die Steckrübe gerne als Beilage zu Schweinefleisch gereicht oder als Bestandteil eines wärmenden Eintopfes verwendet.