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Adipositaschirurgie

Fettleibigkeit (Adipositas) ist eine chronische Erkrankung, bei der sich so viel überschüssiges Körper fett angesammelt hat, dass die Gesundheit geschädigt wird. Fettleibigkeit beginnt bei einem Body-Mass-index (BMi) von 30 oder höher. Sie entsteht, wenn sich die Fettzellen im Körper eines Menschen vergrößern oder vermehren. Bei Gewichtszunahme werden diese Fettzellen zunächst größer und nehmen später in ihrer Anzahl zu. es kommt zu einer komplexen Störung mit Beeinträchtigung von Appetitregulierung und Energiestoffwechsel. Zu den Ursachen der Adipositas zählen genetische Faktoren, Umweltfaktoren, psychische Faktoren und körperliche Störungen. Außerdem sind hormonelle Störungen der Schilddrüse, der Kortisonbildung, der Sexualhormone oder ein versteckter Diabetes Mellitus auszuschließen. Dies ist möglich im Rahmen der endokrinologischen Ambulanz, zu der Dr. med. Peter Gunther Auer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Josef-Hospital, ermächtigt ist. Wenn die Fettleibigkeit nicht behandelt wird und einen krankhaften Verlauf nimmt, kann sie zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z.B. Typ-ii- Diabetes, Bluthochdruck, Krebs, hohem Cholesterinspiegel und Schlafapnoe führen.

Diese schwer wiegenden Folgen lassen sich häufig nur durch eine langfristige Gewichtsabnahme verhindern. Wenn alle anderen Therapien fehlgeschlagen sind, ist die Adipositas-Chirurgie oft die einzige bewährte Methode zur Gewichtsreduzierung und -stabilisierung. Ein qualifizierter Chirurg, so z.B. Dr. med. Hans-Peter Harasim, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchurgie am St. Josef-Hospital, kann entsprechend aufklären und beraten, für wen sich eine Operation eignet. Zum Einsatz kommen entweder ein verstellbares Magenband, ein Magen- Bypass, eine Schlauchmagen-Operation oder eine so genannte Biliopankreati-sche Diversion (BPD - Umleitung der Gallen- und Bauchspeicheldrüsensäfte). Außerdem gibt es noch ein weiteres Verfahren, das der BPD ähnelt. Die Folgen: Der Magen wird verkleinert und die erkrankten können weniger Nahrung zu sich nehmen. Außerdem wird das Hungergefühl gedämpft, so dass die Betroffenen weniger essen. Das Körpergewicht wird deutlich reduziert.

Um das (reduzierte) Gewicht dauerhaft zu halten, ist es wichtig, dass es die Betroffenen schaffen, ihre Essgewohnheiten konsequent umzustellen - auf eine normale Kost mit gesunden, fett- und kalorienarmen Nahrungsmitteln. Auch Bewegung hilft dabei, das Gewicht zukünftig zu halten und sich in seinem Körper wohlzufühlen.

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