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Schmerztherapie

Seit 1987 gibt es eine KV-ermächtigte Schmerzambulanz, in der Patienten mit chronischen Schmerzzuständen behandelt werden. Ermächtigter Arzt der Schmerzambulanz ist Oberarzt Dr. med. U. Hermann.

Die ambulant und stationär angebotene spezielle Schmerztherapie umfasst die Behandlung von Kopf -u. Gesichtsschmerzen (z. B. Spannungskopfschmerz, Migräne, atypischer Gesichtsschmerz Cluster-Kopfschmerz, Hemikranie), Rückenschmerzen (pseudoradikuläre und radikuläre chronische Schmerzsyndrome), Tumorschmerzen, Schmerzen bei Multipler Sklerose und Spastik, Amputationsschmerzen, Phantomschmerzen und Rheumaschmerzen sowie die Behandlung von Neuropathien bei Diabetes mellitus, nach Chemotherapie und nach Zosterinfektionen. Das Leistungsspektrum reicht dabei u.a. von Katheter- und Blockadetechniken über periphere Nervenblockaden, medikamentöse und psychologische Therapien bis zur physikalischen Therapie.

Ziel der ambulanten Schmerztherapie ist die Entwicklung eines tragfähigen Versorgungskonzeptes durch den Einsatz verschiedener bewährter und sich ergänzender Verfahren der medikamentösen Therapie, Infiltrations- bzw. Infusionsbehandlung bzw. gezielter Nervenblockaden in Kombination mit Physiotherapie und psychologischer Betreuung mit dem Ziel der frühzeitigen Wiederherstellung von Unabhängigkeit, Lebensqualität und auch Arbeitsfähigkeit. Ziel ist es, Chronifizierungsmechanismen frühzeitig zu identifizieren und zu durchbrechen bzw. zu verhindern.

Die Schmerzambulanz ist zu folgenden Zeiten geöffnet: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 12.00 bis 16.00 Uhr. Um Wartezeiten zu minimieren und eine möglichst individuelle Behandlung zu ermöglichen, werden für alle Patienten Behandlungstermine vergeben. Bei Bedarf können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Um Wartezeiten zu minimieren und eine möglichst individuelle Behandlung zu ermöglichen, werden für alle Patienten Behandlungstermine vergeben. Bei Bedarf können auch Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden.

Pro Tag werden ca. 10 Patienten behandelt. Jeder neue Patient erhält nach Rücksendung des Patientenfragebogens einen Termin, an dem eine ausführliche Anamnese und Untersuchung durchgeführt wird (Zeitaufwand ca. 1,5 Std.). Gemeinsam werden im Behandlungsteam (Ärzte und Psychologen) anamnestische und diagnostische Befunde analysiert und die weitere Vorgehensweise besprochen. Darüber wird der Patient in einem Gespräch informiert. Der überweisende Arzt erhält anschließend einen ausführlichen Bericht.

Die Ergebnisse der in der Schmerzambulanz verwendeten Fragebogentests werden den Hausärzten ebenfalls mitgeteilt. Bei Interesse kann die vollständige Beschreibung unter Befund-Interpretation abgerufen werden.

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