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Geriatrische Tagesklinik

Chefarzt Dr. med. Andreas Reingräber
(0209) 504-25800
Dr. med. Andreas Reingräber

Geriatrische Tagesklinik

Die Geriatrische Tagesklinik ist als teilstationäre, von den Krankenkassen getragene Einrichtung zwischen stationärer und ambulanter Geriatrie angesiedelt. Sie ist sowohl Ergänzung als auch Alternative zur vollstationären geriatrischen Versorgung. Die Geriatrische Tagesklinik erleichtert den Übergang von der vollstationären Behandlung zurück in den häuslichen Bereich, wenn die medizinisch-geriatrische Therapie bestehender funktioneller Ausfälle noch nicht abgeschlossen ist. Sie ermöglicht ein langsames, kontrolliertes Wiedereingliedern in die gewohnte Umgebung.

Die Einrichtung ist geeignet für diejenigen älteren Patienten, die nach Überwindung des akuten Krankheitsstadiums noch regelmässiger ärztlicher Kontrolle und spezifisch geriatrischer  Therapie bedürfen, aber nachts und am Wochenende schon im familiären Umfeld sein können. 

Die Geriatrische Tagesklinik ist ebenso geeignet für ältere Patienten, deren Leiden diagnostisch zu klären und für die medizinische, rehabilitative und soziale Therapiepläne aufzustellen und durchzuführen sind.

Eine enge Zusammenarbeit ist sowohl mit den anderen Krankenhausabteilungen als auch mit den Hausärzten erforderlich, von denen ein Großteil der Zuweisungen stammt. 
Zu den Aufgaben der Geriatrischen Tagesklinik gehören neben der diagnostischen Abklärung von Alterskrankheiten, die Erstellung eines Therapieplanes, die Einleitung oder Weiterführung therapeutischer Maßnahmen und die Statuserhaltung, um das Fortschreiten von Leiden und Funktionsausfällen zu verhindern oder zu verlangsamen (Rehabilitation vor Pflege). 

Die Grundlage zur Strukturierung dieser Aufgaben ist das geriatrische Assessment, das von allen Mitgliedern des geriatrischen Teams gemeinsam erarbeitet wird.  

Ziel der tagesklinischen Behandlung ist, den Patienten so wenig wie möglich aus seinen gewohnten Lebensumständen herauszunehmen, ihn durch das Training der Selbständigkeit im täglichen Leben möglichst unabhängig und aktiv zu halten, durch eigenverantwortliche Lebensführung auch seine geistige Leistung zu fördern, die Rückführung in die häuslichen Lebensbedingungen einzuleiten und ihre Bewährung in der Praxis zu überprüfen.

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Geriatrische Tagesklinik sind neben der erforderlichen Motivation des Patienten eine zumindest begrenzte Gehfähigkeit bzw. die Rollstuhlmobilität mit selbständigem Transfer und eine gesicherte häusliche Versorgung durch Angehörige oder Pflegedienste am Abend, in der Nacht und am Wochenende.

Alle Patienten werden vor der Aufnahme nach den Methoden des geriatrischen Assessments untersucht, um so Ansätze für eine erfolgversprechende Therapie abzuschätzen. 

  • Frühstück und Morgen-Medikamente nehmen Sie zu Hause ein.
  • Der Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes holt Sie ab 7.30 Uhr in Ihrer Wohnung ab. Falls notwendig, ist Ihnen der Fahrdienst im Treppenhaus behilflich.
  • Ab 9.00 Uhr beginnen wir in der Tagesklinik mit den Therapien, die unsere Ärzte individuell nach Absprache mit Ihnen zusammenstellen.
  • Zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr bekommen Sie das Mittagessen, bei dem Sie unter mindestens zwei Gerichten wählen können.
  • Von 12.00 Uhr bis ca. 13.15 Uhr ist Mittagspause, für die wir Ihnen gerne einen Ruheplatz zur Verfügung stellen.
  • Anschließend finden weitere Therapien statt.
  • Ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.
  • Während Ihres Aufenthaltes in der Tagesklinik werden die Medikamente von uns für Sie zusammengestellt. Nachdem Sie die Mittags-Medikamente bei uns eingenommen haben, bekommen Sie eine Tablettendose mit der restlichen Tagesdosis mit nach Hause.
  • Um 15.30 Uhr werden Sie montags bis donnerstags vom Roten Kreuz abgeholt und nach Hause gebracht. Freitags enden die Therapien um 14.30 Uhr.

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