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Kliniken & Zentren Katholische Kliniken Emscher-Lippe
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Demenzzentrum der KKEL

Eine akute Notfallbehandlung von Demenzpatienten ist prinzipiell in den drei Kliniken der KKEL möglich:

  • im St. Antonius-Krankenhaus in Kirchhellen innerhalb der Psychiatrischen Klinik
  • im St. Josef-Hospital in Gelsenkirchen-Horst innerhalb der Geriatrischen Klinik 
  • im St. Barbara-Hospital in Gladbeck innerhalb der Neurologischen Klinik

Ein wesentlicher Vorteil für die betroffenen Menschen ist die Tatsache, dass die drei Kliniken ständig eng zusammenarbeiten und sich sinnvoll austauschen. Als zusätzliches Angebot ist in der Psychiatrischen Klinik eine Station speziell unter anderem für den alten und dementen Patienten eröffnet worden (gerontopsychiatrische Station), auf der besonders auf die Bedürfnisse des Erkrankten eingegangen werden kann.

Mit zunehmendem Alter wächst die Zahl der Demenzen. Neben der Alzheimer-Erkrankung existiert eine Vielzahl anderer Demenzformen, die je nach Stadium medizinisch gut beeinflusst werden können. Die medizinische Abklärung steht heutzutage prinzipiell auf drei Beinen:

  1. die Neuropsychologie untersucht alltagsrelevante Bereiche des Handelns und Denkens durch spezielle Testverfahren, die auf ihre verlässlichen Aussagen hin wissenschaftlich geprüft sind
  2. spezielle Laboruntersuchungen, die behandelbare Formen der Gedächtnisstörungen jenseits der Alzheimer-Demenz aufdecken können
  3. bildgebende Verfahren wie die Computer-Tomographie oder die Kernspinto mographie, um eventuell zugrundeliegende Erkrankungen nachzuweisen.

Unter Demenz versteht man primär das deutliche Nachlassen der Gedächtnisleistung. Die Betroffenen werden schlicht und einfach vergesslicher. Dabei muss es aber nicht bleiben. Auch andere Bereiche der Hirnleistungsfähigkeit sind mitbetroffen:

  • Denkfähigkeit (Entscheidungsfähigkeit, Logik)
  • Aufmerksamkeit
  • zeitliche, örtliche oder sogar personale Orientierung
  • Sprache
  • gedankliche Umstellfähigkeit
  • Rechnen

Im Verlauf treten ganz typische Verhaltensmuster zutage:

  • sozialer Rückzug (z. B. von Freunden und Familie)
  • Apathie (Antriebsarmut)
  • oder sogar Aggression

Entscheidend für die Diagnosestellung sind die vom Patienten oder Angehörigen wahrgenommenen Beschwerden und Veränderungen. Erfahrungsgemäß führt der erste Schritt zum Hausarzt. Von da aus sind verschiedene Vorgehensweisen möglich. Typischerweise führt der Weg unter anderem zum neurologischen Facharzt. Der nächste Schritt sollte dann eine neuropsychologische Untersuchung sein, die in Gladbeck z. B. in der Klinik für Neurologie am St. Barbara Hospital möglich ist.

Nähere Informationen zum Demenzzentrum finden Sie in unserem Flyer.

Das PDF zum Download finden Sie hier.

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