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Standorte St. Antonius-Krankenhaus, Bottrop-Kirchhellen
(02045) 891-0

Sozialdienst und Entlassungsmanagement

Die stationäre Aufnahme kann unterschiedliche Ursachen haben und mit vielfältigen Veränderungen der bisherigen Lebenssituation verbunden sein.

Häufig kommt es vor, dass sich ungeklärte Lebenslagen (Probleme am Arbeitsplatz, finanzielle Verschuldung, Verlust sozialer Kontakte u. a. m.) belastend auf das gesundheitliche Befinden auswirken. Patienten, die in diesem Sinne einen Handlungsbedarf für sich erkennen und schon während des Krankenhausaufenthaltes eine Veränderung herbeiführen wollen, können sich an den Sozialdienst wenden.

Die MitarbeiterInnen des Sozialdienstes bieten den Patienten Unterstützung in psychosozialen Belangen an. Dies geschieht überwiegend in Form von Einzelgesprächen, ist jedoch auf Wunsch auch unter Beteiligung eines nahestehenden Angehörigen, eines Betreuers oder einer anderen Vertrauensperson möglich.

Die Begleitung erstreckt sich z. B. auf folgende Bereiche:

  • Hilfestellung bei der Sicherung sozialer und finanzieller Grundlagen in Verbindung mit unterschiedlichen Institutionen
  • Kontaktaufnahme und Vermittlung in Tagesstätten, Beratungs- und Kontaktstellen, Werkstätten für behinderte Menschen, Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung ambulanter Dienste wie Betreutes Wohnen für psychisch kranke/suchtkranke Menschen, Integrationsfachdienste, ambulante Krankenpflege
  • Planung und  Einleitung stationärer Nachsorgemaßnahmen: Vermittlung in geeignete Wohnheime, Rehabilitations- oder Pflegeeinrichtungen bei gleichzeitiger Durchführung der Kostenregelung

Für Patienten, die eine weitere Abklärung ihrer Situation vornehmen möchten, steht der Sozialdienst gerne für ein gemeinsames Gespräch zur Verfügung.

Hier die direkten Ansprechpartner:

Stationen 1 und 7:
Jutta Delfs, Diplom-Sozialarbeiterin
1. Etage, Zimmer 140, Tel: (02045) 891-55952

Stationen 3 und 4:
Barbara Maas, Diplom-Sozialpädagogin
1. Etage, Zimmer 139, Tel: (02045) 891-55953

Stationen 2 und 6:
Andreas Tautz, Diplom-Sozialarbeiter
1. Etage, Zimmer 141, Tel: (02045) 891-55951

Psychisch Kranke stehen oftmals vor einer Lebenssituation mit vielfältigen Veränderungen. Doch nicht nur die Patienten sehen sich vor neue Herausforderungen gestellt, auch Angehörige sind von den Auswirkungen, die eine psychische Erkrankung mit sich bringt, betroffen. Warum verhält sich der kranke Mensch auf einmal ganz anders als vorher? Ist mein eigenes Verhalten richtig oder mache ich etwas verkehrt im Umgang mit dem Erkrankten?  Wie lange wird die Krankheitsphase andauern? Wird es jemals wieder sein wie zuvor? Fragen, denen sich die meisten Angehörigen immer wieder ausgesetzt sehen, und auf die sie versuchen, eine Antwort zu finden. In  der Angehörigengruppe im St. Antonius-Krankenhaus besteht die Möglichkeit, diese und andere Fragen mit anderen betroffenen Angehörigen zu erörtern und sich auszutauschen. Oftmals ist es eine große Bereicherung zu hören, welches Vorgehen im Umgang mit der Erkrankung anderen Angehörigen geholfen hat.

Die Angehörigengruppe trifft sich – außer in den Schulferien – jeden 2. und 4. Montag im Monat um 17.00 Uhr im Zimmer 141. Sie wird  von MitarbeiterInnen des Sozialdienstes moderiert und ist offen für alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Termine 2016:

11. Januar, 25. Januar, 22. Februar, 14. März, 11. April, 25. April, 09. Mai, 23. Mai, 13. Juni, 27. Juni, 12. September, 26. September, 24. Oktober, 14. November, 28. November, 12. Dezember.

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