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Hygiene und Vorbeugung

Überall dort, wo kranke Menschen zusammenkommen, muss es sauber und hygienisch zugehen. Wichtig ist jedoch, dass nicht nur das Hygienebewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschärft ist, sondern auch das der Patientinnen / Patienten und ihrer Besucher.

Die Katholischen Kliniken Emscher Lippe GmbH - KKEL - haben schon seit vielen Jahren ein Hygienemanagementsystem etabliert, um das Risiko krankenhausbezogener Infektionen wirkungsvoll zu reduzieren.

Im Krankenhaus sind direkte (z.B. Hände schütteln) und indirekte Kontakte (z.B. Türklinke) verantwortlich für die Übertragung von Erregern, die jeder einzelne Mensch mit sich trägt. Gerade im Krankenhaus können durch die Vielzahl an notwendigen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren und das von den Patienten mitgebrachte Erregerspektrum mit z.T. hohem Resistenzpotential durch häufige antibiotische Therapien diese Kontakte zu Auslösern von im Krankenhaus erworbenen Infektionen werden. Hauptüberträger sind hierbei die Hände des Personals aber auch der Patienten und Besucher.

Durch die Beachtung und Umsetzung grundlegender Hygieneregeln und -handgriffe können Patienten und Besucher mithelfen, die Übertragung von Krankheitserregern zu verringern. 

  • Bitte kommen Sie nur gesund ins Krankenhaus! 
Sie selbst und Ihre Familienmitglieder sollten frei von Infektionskrankheiten (Erkältung, Brechdurchfall, etc.) sein, wenn Sie ihre Verwandten oder Bekannten im Krankenhaus besuchen. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie nach bestimmten Infektionskrankheiten wie einem Brechdurchfall noch bis zu 14 Tage die krankmachenden Keime ausscheiden.
  • Sollten Sie Träger von Problemkeimen wie z.B. einem MRSA sein, bitten wir Sie nur nach Rücksprache mit dem Hygienefachpersonal unserer Einrichtungen einen Besuch im Krankenhaus zu planen.
  • Säuglinge oder Kleinstkinder sollten vorsorglich nicht zu Krankenhausbesuchen mitgenommen werden, da ihre persönliche Abwehrlage noch nicht ausreichend ausgebildet ist. Ähnlich vorsichtig sollten hoch betagte Menschen sein, da ihre Abwehrlage oftmals altersbedingt nicht mehr so gut funktioniert.
  • Intensivpatienten, onkologische oder sonst stark abwehrgeschwächte und auch isolierte Patienten benötigen einen besonderen Schutz. Es ist wünschenswert, wenn in diesen Fällen nur ein begrenzter Personenkreis zu Besuch käme. Ihre Verwandten oder Bekannten freuen sich sicherlich auch über ein ausgiebiges Telefonat.
  • Besucher sollten keinesfalls die Patiententoiletten benutzen. In unseren Einrichtungen sind leicht erreichbare öffentliche Toiletten vorhanden.
  • Bitte waschen Sie sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände – verschränken Sie dabei die Finger ineinander. Bitte schließen Sie den Wasserhahn immer mit einem Einmalhandtuch oder dem Ellenbogen und nicht mit der frisch gewaschenen Hand.
  • Wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihr Besuch allein nicht schon Geschenk genug ist, bringen Sie bitte nur Schnittblumen und keine Topfpflanzen mit.
  • Als Besucher sollten Sie sich – vor allem zu Ihrem persönlichen Schutz bzw. dem Schutz Ihrer Familienangehörigen zuhause – niemals auf Krankenhausbetten setzen, auch nicht auf das Bett Ihrer engsten Verwandten.
  • Die Wäsche von Patienten sollte in der heimischen Umgebung möglichst bei mindestens 60°C unter Verwendung von Vollwaschmitteln gewaschen werden. Nur in Ausnahmefällen (z.B. MRSA-Besiedlung) und bei temperaturempfindlichen Textilien kann die Verwendung von desinfizierenden Waschmitteln sinnvoll sein.

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