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Hygiene und Vorbeugung

Überall dort, wo kranke Menschen zusammenkommen, muss es sauber und hygienisch zugehen. Wichtig ist jedoch, dass nicht nur das Hygienebewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschärft ist, sondern auch das der Patientinnen / Patienten und ihrer Besucher.

Die Katholischen Kliniken Emscher Lippe GmbH – KKEL – haben schon seit vielen Jahren ein Hygienemanagementsystem etabliert, um das Risiko krankenhausbezogener Infektionen wirkungsvoll zu reduzieren.

Im Krankenhaus sind direkte (z. B. Hände schütteln) und indirekte Kontakte (z.B. Türklinke) verantwortlich für die Übertragung von Erregern, die jeder einzelne Mensch mit sich trägt. Gerade im Krankenhaus können durch die Vielzahl an notwendigen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren und das von den Patienten mitgebrachte Erregerspektrum mit z.T. hohem Resistenzpotential durch häufige antibiotische Therapien diese Kontakte zu Auslösern von im Krankenhaus erworbenen Infektionen werden. Hauptüberträger sind hierbei die Hände des Personals aber auch der Patienten und Besucher.

Durch die Beachtung und Umsetzung grundlegender Hygieneregeln und -handgriffe können Patienten und Besucher mithelfen, die Übertragung von Krankheitserregern zu verringern.

  • Im Krankenhaus ist die ansonsten in unserem Land übliche Geste des Händeschüttelns – vor allem in der Grippesaison – unerwünscht. Wir möchten das Händeschütteln vermeiden, weil über die Hände Krankheitserreger übertragen werden können. 
  • Bei infekt- oder allergiebedingtem Husten oder Niesen nehmen Sie nicht die Hand vor den Mund, sondern den Ellenbogen oder Oberarm. 
  • Bitte entsorgen Sie benutzte Taschentücher oder Zellstoff sofort z.B. in einen Abfallbeutel, den Sie am Nachtschrank befestigt haben. 
  • Wir halten auf den Stationen, Abteilungen und zum Teil auch in den Patientenzimmern Händedesinfektionsmittel in Spendern bereit, die Sie als Patient oder Besucher gerne mitbenutzen dürfen. Durch Verreiben des Mittels über die Dauer von 30 Sekunden in alle Hautbereiche der Hände werden garantiert alle krankmachenden Erreger an den Händen abgetötet.
  • Da jeder unserer Patienten ein Anrecht auf ein hygienisch aufbereitetes Bett hat, sollten weder Mitpatienten noch Besucher Gegenstände auf frischbezogenen Betten ablegen oder sich darauf setzen. 
  • Bitte lagern Sie keine übrig gebliebenen Lebensmittel über den Ausgabetag hinaus in oder auf dem Nachttisch. Viele Lebensmittel bieten Keimen eine gute Grundlage, so dass sie bei falscher Lagerung ein krankmachendes Ausmaß annehmen könnten. Dies trifft auch auf angebrochene Getränke, vor allem Säfte, zu. 
  • Bitte kommen Sie am Aufnahmetag nur nach sorgfältiger Köperhygiene ins Krankenhaus, wenn Ihnen am Aufnahmetag noch eine Operation oder ein Eingriff bevorsteht. 
  • Wurde bei Ihnen als Patient eine Infektionskrankheit oder eine Besiedlung mit Problemkeimen wie z.B. einem MRSA festgestellt, ist es in der Regel erforderlich, dass Sie von anderen Patienten isoliert untergebracht werden. 
  • Bitte befolgen Sie in diesen Fällen die Ratschläge Ihres behandelnden Arztes und der betreuenden Pflegekräfte, weil nur so das eingeführte Schutzkonzept lückenlos funktioniert. 

 
Bei Fragen helfen die Mitglieder des Behandlungsteams oder auch die Hygienefachkräfte der KKEL gerne weiter.

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