Kein Standort ausgewählt St. Antonius-Krankenhaus St. Barbara-Hospital St. Josef-Hospital Seniorenzentrum St. Hedwig
Über KKEL Katholische Kliniken Emscher-Lippe
(0209) 504-0

Aus den KKEL

Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten und Informationen über die KKEL und ihre Standorte. 

Zurück zur Übersicht 16.07.2013, 12:00

St. Josef-Hospital ist zertifizierte Einrichtung für die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2.



Das St. Josef-Hospital Gelsenkirchen- Horst wurde von der Deutschen Diabetesgesellschaft als Behandlungseinrichtung für Diabetes mellitus Typ1 und Typ2 zertifiziert. Bei dieser Anerkennung als zertifizierte Behandlungseinrichtung handelt es sich um ein Qualitätssiegel der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Es bedeutet, dass Patienten mit Typ1- und Typ2 Diabetes mellitus optimal und leitliniengerecht individuell behandelt, beraten, geschult und versorgt werden.

Diabetes mellitus ist die Volkskrankheit Nummer 1. Man unterscheidet zwischen Diabetes mellitus Typ1 und Typ 2 sowie alle anderen Diabetesformen. Während die Anzahl an Menschen mit Typ 1-Diabetes mit 5% aller Patienten mit Diabetes mellitus relativ konstant bleibt, steigt die Anzahl der Patienten des Typs 2 rasant an (z.Zt. ca. sechs bis sieben Millionen, Dunkelziffer unbekannt). Ein unbehandelter Diabetes kann mitunter schwer wiegende Folgeerkrankungen nach sich ziehen - z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Blindheit, Nierenversagen oder sogar eine Fußamputation. Daher ist im St. Josef-Hospital das Krankheitsbild Diabetes mellitus ein internistischer Behandlungsschwerpunkt.

Zum Diabetesteam gehören Chefarzt Dr. med. Peter Gunther Auer (Diabetologe DDG, Endokrinologe), Oberarzt Dr. med. Ufuk Gündug (Diabetologe), Songuel Yildiz (Fachärztin Innere Medizin) sowie Rebekka Dertwinkel (Diabetesberaterin DDG, Wundassistentin DDG) und Julia Bromberg (Diabetesberaterin DDG, Ernährungsberaterin DGE). Sie betreuen umfassend alle Patienten mit Diabetes mellitus der verschiedenen Formen. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf chirurgische Patienten gelegt, um z.B. eine ungestörte Wundheilung nach einer Operation zu unterstützen. Auch bei anderen Fachabteilungen wird das Diabetesteam konsiliarisch tätig.

Gemeinsam mit dem Patienten wird ein auf ihn speziell abgestimmtes Therapiekonzept entwickelt. Dazu gehören z.B. eine Ernährungsumstellung, eine Bewegungssteigerung, eine Therapie mit oralen Antidiabetika ("Zuckertablette") oder eine Insulintherapie. Jeder Patient mit Diabetes mellitus wird nach seinen eigenen Ressourcen und Vorkenntnissen in Gruppen oder einzeln geschult und in seinem Handeln bestärkt. Es geht dabei nicht nur um die Wissensvermittlung zur chronischen Erkrankung Diabetes mellitus, sondern auch um Anregungen zur Lebensstiländerung, alltagstaugliche Tipps und Hilfestellung bei der Krankheitsbewältigung. In den Schulungen erhält der Patient weiterhin hilfreiche Informationen zu allen diabetesspezifischen Themen wie "Was ist Diabetes?", "Fußpflege", und "Selbstkontrolle" (z.B. durch Messung des Blutzuckers).

Bei einer notwendigen Insulintherapie wird darauf geachtet, dass die Patienten diese vor der Entlassung verinnerlicht haben und sich in der Umsetzung sicher fühlen. In manchen Fällen ist zu Hause auch die Unterstützung durch Angehörige nötig, die die Insulininjektion und/oder das Blutzuckermessen übernehmen. Selbstverständlich werden die Angehörigen in diesen Fällen entsprechend beraten und geschult. Ist eine Unterstützung durch Angehörige nicht möglich, helfen wir bei der Suche nach einer anderen Lösung - z.B. könnte ein Pflegedienst Aufgaben übernehmen. Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Diabetes-Patienten auch nach ihrem stationären Aufenthalt im St. Josef-Hospital gut versorgt sind.

Die Zertifizierungs-Urkunde steht hier zum Download bereit. 

360 Grad Der Themenblog der KKEL

RSS-Feed abonnieren
Krebsmedizin im Wandel
Mittendrin

Krebsmedizin im Wandel

Von „Chemo“ bis Strahlentherapie: Beim WAZ-Medizinforum stellten Ärzte des St. Josef-Hospitals die Fortschritte in der Bekämpfung von Krebserkrankungen vor. …

weiterlesen
weiterlesen
„Lebenslanges Lernen“: Pflege wird vielschichtiger
Mittendrin

„Lebenslanges Lernen“: Pflege wird vielschichtiger

weiterlesen
weiterlesen
Das Pflegestärkungsgesetz II - Was dürfen wir erwarten?
Mittendrin

Das Pflegestärkungsgesetz II - Was dürfen wir erwarten?

weiterlesen
weiterlesen
Mehr Beiträge anzeigen