Kein Standort ausgewählt St. Antonius-Krankenhaus St. Barbara-Hospital St. Josef-Hospital Seniorenzentrum St. Hedwig
Standorte St. Josef-Hospital, Gelsenkirchen
(0209) 504-0

Sozialdienst und Entlassmanagement

Susanne Natinger


Susanne Natinger


Bereichsleitung Sozialdienst/Entlassmanagement

Telefon: (0209) 504-26301 Telefax: (0209) 504-26396 E-Mail schreiben

Wir Sozialarbeiter befassen uns mit den persönlichen und sozialen Aspekten des erkrankten Menschen und ergänzen somit die medizinische Behandlung und Pflege im St. Josef-Hospital. Unter Leitung von Susanne Natinger (B.A. Soziale Arbeit, B.A. Berufspädagogik, Case Managerin (DGCC), Dozentin im Gesundheitswesen, Qualitätsmanagerin) und in Abstimmung mit dem multiprofessionellen Team beraten wir Sie in allen Fragen der weiteren Versorgung und Nachsorge nach dem stationären Aufenthalt. Wir klären für Sie offene Fragen, stellen Kontakte her und bereiten gemeinsam mit Ihnen die Entlassung vor.

Unser Leistungsprofil:

  • Aufklärung über Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung
  • Anträge auf Pflegeleistungen gemäß SGB XI: Pflegegeld §37 SGB XI, ambulante Sachleistungen §36 SGB XI, Kombinationsleistungen §38 SGB XI, vollstationäre Pflege §43 SGB XI
  • Vermittlung ambulanter Hilfen wie häuslicher Krankenpflege durch Sozialstationen und Pflegedienste, hauswirtschaftlicher Versorgung, Essen auf Rädern, Hausnotrufsystemen
  • Beratung und Unterstützung bei der Organisation notwendiger Hilfsmittel
  • Hilfestellung bei der Suche nach einem vakanten Platz im Pflegeheim, in der Kurzzeitpflege, der Tagespflege oder in einer Hospizeinrichtung
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu anderen sozialen Einrichtungen wie Selbsthilfegruppen, Fachberatungsstellen, Hospizvereinen, komplementäre Hilfen  usw.
  • Beratung, Kostenklärung und Einleitung stationärer und ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen
  • Einleitung rechtlicher Betreuung nach § 1896 BGB
  • Beratung zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung
  • Kostenlose Pflege- und Sozialberatungskurse für pflegende Angehörige
  • Kostenlose Demenzkurse für pflegende Angehörige

Pflegebedürftigkeit

Wenn Bezugspersonen mit plötzlicher Pflegebedürftigkeit eines nahen Angehörigen konfrontiert werden, ergeben sich zahlreiche Fragen. Haben Angehörige bereits zu Hause Pflege geleistet, möchten sie vielleicht einen Ansprechpartner für ihre nun veränderte Situation finden.

Sie überlegen, weitere Hilfen in Anspruch zu nehmen oder denken vielleicht über eine stationäre Pflegemöglichkeit nach.

Wir als Sozialdienst bieten Beratungsgespräche an, um mit dem Patienten und seiner Familie/seinen Bezugspersonen eine Lösung zu finden und unterstützen bei der Organisation dieses Weges. 

Je früher Sie ein Beratungsgespräch mit unserem Sozialdienst suchen, desto eher können wir gemeinsam eine klare Perspektive für die Zeit nach der Entlassung erarbeiten. 

Für ein persönliches Beratungsgespräch mit Ihnen als Patienten oder mit Ihrem Einverständnis auch mit Ihren Angehörigen/Bezugspersonen  stehen wir Sozialarbeiter gerne für ein gemeinsames Gespräch zur Verfügung. 

Ansprechpartner:

Frau Sylvia Röhling
Diplom-Sozialarbeiterin
Tel:  (0209) 504- 26306
Fax: (0209) 504- 26399
SRoehling@KKEL.de

Frau Elisabeth Nebel
Sozialarbeiterin, M.A.
Tel.: +49 (209) 504-26305
Fax: +49 (209) 504- 26398
ENebel@KKEL.de

Zusätzlich bieten wir folgende Sprechzeiten an:

Montags und donnerstags von 14.00-15.00 Uhr, dienstags von 15.00-16.00 Uhr.

Außerdem werden folgende kostenlose Kurse angeboten:

An drei aufeinanderfolgenden Mittwochnachmittagen in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr vermitteln wir grundlegende Erkenntnisse der Krankenpflege, damit Sie die häusliche Pflege und Versorgung Ihres Angehörigen sicher übernehmen können. Unter gezielter Anleitung und Schulung bieten wir die Möglichkeit, selbständig pflegerische Tätigkeiten zu üben. Zusätzlich möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich mit Ihrer veränderten Lebenssituation und Gestaltung des Pflegealltags auseinanderzusetzen. 

Anmeldung unter (0200) 504-26301 oder per Mail an Susanne Natinger unter snatinger@kkel.de. Nähere Informationen zu den Kursen erhalten Sie auch von den Pflegetrainerinnen Sr. Karina und Sr. Silvia unter (0209) 504- 25309. 

Die Termine:

09.01. / 16.01. / 23.01.2019
13.02. / 20.02. / 27.02.2019
13.03. / 20.03. / 27.03.2019
10.04. / 17.04. / 24.04.2019
08.05. / 15.05. / 05.06.2019
12.06. / 19.06. / 26.06.2019
10.07. / 17.07. / 24.07.2019
07.08. / 21.08. / 28.08.2019
11.09. / 18.09. / 25.09.2019
16.10. / 23.10. / 30.10.2019
06.11. / 13.11. / 20.11.2019
04.12. / 11.12. / 18.12.2019

An jedem ersten Montag im Monat lädt Susanne Natinger zum kostenlosen Gesprächskreis für pflegende Angehörige in der Zeit von 10.00 bis 12.15 Uhr ein. Hier können Sie persönliche Anliegen, Sorgen und Probleme besprechen und sich mit anderen pflegenden Angehörigen austauschen. Das Café Auszeit dient dazu, den Angehörigen eine Auszeit zu gönnen und dazu, neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Termine:

07.01.2019, 04.02.2019, 04.03.2019, 01.04.2019, 06.05.2019, 03.06.2019, 01.07.2019, 05.08.2019, 02.09.2019, 07.10.2019, 04.11.2019, 09.12. 2019 

Für Angehörige an Demenz erkrankter Menschen werden freitags in der Zeit von 10.15 Uhr bis 13.15 Uhr im Trainingszentrum Kurse angeboten. Themenschwerpunkte sind Beratung im Hinblick auf Leistungsansprüche, das Erleben der Erkrankten, Krisen und Konflikte im Alltag mit Demenzerkrankten, die Kommunikation mit dementiell veränderten Menschen oder auch Wege zur Entlastung.

Anmeldungen bei Susanne Natinger, Bereichsleitung Sozialdienst/Entlassungsmanagement, unter der Telefonnummer (02043) 278-16301 / (0209) 504-26301oder unter s.natinger@kkel.de.

Die nächsten Termine:

11.01. / 18.01. / 25.01.2019
08.02. / 15.02. / 22.02.2019
08.03. / 15.03. / 22.03.2019
05.04. / 12.04. / 26.04.2019
10.05. / 17.05. / 24.05.2019
14.06. / 21.06. / 28.06.2019
05.07. / 12.07. / 19.07.2019
16.08. / 23.08. / 30.08.2019
06.09. / 13.09. / 20.09.2019
27.09. / 04.10. / 11.10.2019
08.11. / 15.11. / 22.11.2019
06.12. / 13.12. / 20.12.2019

Noch während des stationären Krankenhausaufenthaltes bieten wir die Möglichkeit, pflegerische Kompetenzen zu erlangen. Pflegende Bezugspersonen können kostenlos bis zu fünf Pflegetrainings am Krankenbett des Angehörigen wahrnehmen. Wir demonstrieren beispielsweise, wie man rückenschonend arbeitet, was bei der Lagerung zu beachten ist oder welche Aspekte bei der grundpflegerischen Versorgung zu bedenken sind oder zeigen den korrekten Umgang mit speziellen Hilfsmitteln. Für einen ersten Kontakt stehen Ihnen Sr. Karina und Sr. Silvia unter der Telefonnummer (0209) 504- 25309 zur Verfügung.

Pflegetrainings zu Hause

Bis zu sechs Wochen nach der Entlassung aus dem St. Josef-Hospital stehen wir Ihnen mit unserem kostenlosen Angebot der Pflegetrainings zur Verfügung. Wir begleiten und unterstützen Sie auf dem Weg der Pflegeübernahme.

Strukturiertes Entlassmanagement nach §39 Abs. 1a SGB V mit Gültigkeit zum 01.10.2017

Nach Abschluss der Krankenhausbehandlung erfolgt die Entlassung der Patienten aus dem Krankenhaus. In bestimmten Fällen ist jedoch nach Abschluss der Krankenhausbehandlung noch weitere Unterstützung erforderlich, um das Behandlungsergebnis zu sichern. Eine entsprechende Anschlussversorgung kann beispielsweise eine medizinische oder pflegerische Versorgung umfassen, die ambulant oder in stationären Einrichtungen der Rehabilitation oder Pflege erfolgt. Aber auch z. B. Terminvereinbarungen mit Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen bei der Kranken- oder Pflegekasse können von dieser Anschlussversorgung umfasst sein.

Das Krankenhaus ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Entlassung der Patienten aus dem Krankenhaus vorzubereiten. Das Ziel des Entlassmanagements ist es, eine lückenlose Anschlussversorgung der Patienten zu organisieren. Dazu stellt das Krankenhaus fest, ob und welche medizinischen oder pflegerischen Maßnahmen im Anschluss an die Krankenhausbehandlung erforderlich sind und leitet diese Maßnahmen bereits während des stationären Aufenthaltes ein. 

Die Patienten werden über alle Maßnahmen des Entlassmanagements durch das Krankenhaus informiert und seitens des Sozialdienst/Entlassmanagement auf Wunsch beraten. Alle geplanten Interventionen werden mit ihnen abgestimmt und wenn Sie es wünschen, werden ihre Angehörigen oder Bezugspersonen zu den Informationen und Beratungen hinzugezogen.

Gemäß gesetzlicher Grundlage ist zur  Durchführung eines Entlassmanagements und der Unterstützung durch die Kranken-/Pflegekasse die Einwilligung der Patienten in schriftlicher Form zwingend notwendig.

Im Rahmen des Entlassmanagements kann es erforderlich werden, dass das Krankenhaus/ Sozialdienst  Kontakt zu Ärzten, Heilmittelerbringern (z.B. Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten) oder Lieferanten von Hilfsmitteln und/oder zu der Kranken- oder Pflegekasse der Patienten aufnehmen muss. Dann kann es notwendig sein, die Patientendaten zu diesem Zweck an diese Beteiligten zu übermitteln. Dieses bedingt jedoch die schriftliche Einwilligung der Patienten, welche mittels der Einwilligungserklärung erfolgt, mit der die Patienten ihre Zustimmung zum Entlassmanagement und der damit verbundenen Datenübermittlung ebenso erklären wie zur Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken-/ Pflegekasse sowie der damit verbundenen Datenübermittlung.

Ihre Einwilligung ist freiwillig. Wenn die Patienten kein Entlassmanagement wünschen und/oder die Kranken-/Pflegekasse dabei nicht unterstützen sollen, erteilen sie keine Einwilligung. Wird trotz bestehenden Bedarfs kein Entlassmanagement durchgeführt, kann dies dazu führen, dass Anschlussmaßnahmen möglicherweise nicht rechtzeitig eingeleitet werden. Bei Anträgen auf Leistungen der Kranken-/Pflege¬kasse kann eine spätere Antragstellung zur Folge haben, dass der Leistungsanspruch erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht.

Haben Sie als Patient  bereits in die Durchführung des Entlassmanagements schriftlich eingewilligt, möchten die Einwilligung jedoch zurücknehmen, können Sie diese jederzeit ohne Angaben von Gründen schriftlich widerrufen.

  • Betrifft der Widerruf die Durchführung des Entlassmanagements insgesamt, erklären Sie den vollständigen Widerruf gegenüber dem Krankenhaus.
  • Betrifft der Widerruf ausschließlich die Einwilligung in die Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken-/Pflegekasse, so erklären Sie den Widerruf schriftlich gegenüber der Kranken-/Pflegekasse und dem Krankenhaus.

Der Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem dieser beim Krankenhaus bzw. der Kranken-/Pflegekasse eingeht. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Bei Rückfragen zum Entlassmanagement geben das Krankenhaus oder die Kranken /Pflegekasse gern weitere Auskünfte. 

Für die poststationären Leistungserbringer, wie zum Beispiel Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Rehabilitationskliniken gilt unser Servicetelefon: 02043/ 278-0.

360 Grad Der Themenblog der KKEL

RSS-Feed abonnieren
„Die Lebensqualität für den Patienten bewahren!“
Mittendrin

„Die Lebensqualität für den Patienten bewahren!“

Im Gespräch mit Dr. med. Andreas Reingräber, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im St. Josef-Hospital Gelsenkirchen …

weiterlesen
weiterlesen
„Lebenslanges Lernen“: Pflege wird vielschichtiger
Mittendrin

„Lebenslanges Lernen“: Pflege wird vielschichtiger

weiterlesen
weiterlesen
Das Pflegestärkungsgesetz II - Was dürfen wir erwarten?
Mittendrin

Das Pflegestärkungsgesetz II - Was dürfen wir erwarten?

weiterlesen
weiterlesen
Mehr Beiträge anzeigen