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Zurück zur Übersicht 08.11.2019, 12:00

Herzwochen 2019 im St. Barbara-Hospital Gladbeck



Im Rahmen der Herzwochen 2019, die unter dem Thema „Bedrohliche Rhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ steht, begrüßten am 06.11. Chefarzt Dr. Gunther Auer und sein Team aus erfahrenen Oberärzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher im vollen Konferenzraum des St. Barbara-Hospitals Gladbeck.

In einem einleitenden Vortrag erklärt Herr Dr. Auer, dass von jährlich 65.000 Menschen in Deutschland, die einen plötzlichen Herztod erleiden, 60.000 aufgrund von fehlenden Sofortmaßnahmen sterben. 
Der leitende Oberarzt Dr. Peter Rüb verdeutlicht den Anwesenden die Bedeutung dieser hohen Zahl – die, heruntergebrochen auf Gladbeck, bedeuten würde, dass es bei 60 Gladbeckerinnen und Gladbecker jährlich zum plötzlichen Herztod kommt. Betroffen sind zumeist Menschen mittleren und höheren Alters betroffen, Männer sind im Schnitt doppelt so häufig wie Frauen.
Der plötzliche Herztod ist häufig Folge eines Herzinfarktes, der durch den vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes entsteht. Bei der koronaren Herzerkrankung kommt es durch Arteriosklerose, also Ablagerung in den Adern, zur Verengung der Herzkranzgefäße. Frau Dr. Chlosta, Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie, und internistische Intensivmedizin sensibilisierte aus diesem Grund für die Symptome eines Herzinfarktes, zu denen Schmerzen im Brustkorb mit Ausstrahlung in Arme, Bauch, Schulterblätter und Unterkiefer, Brennen oder Engegefühl im Brustkorb, aber auch Übelkeit und Erbrechen gehören. „Rasches Handeln ist nötig!“, ermahnt sie die Besucherinnen und Besucher mehrmals und meint damit die direkte Kontaktierung des Notarztes, unter der Notfallnummer 112. 
Bis zum Eintreffen des Notarztes müssen Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt werden. Die Angst und Hemmungen davor, versuchte Oberarzt Dr. Jörg Niemeyer den Anwesenden an diesem Nachmittag zu nehmen. Dazu erklärt er die vier Schritte: Prüfen, Rufen, Drücken, Schocken. Ist die betroffene Person nicht ansprechbar und verfärbt sich das Gesicht gräulich, so muss der Notarzt gerufen werden und anschließend eine Herzdruckmassage durchgeführt werden, bis der Krankenwagen eintrifft. Ist ein Defibrillator und ein zweiter Helfer in der Nähe muss außerdem geschockt werden. Dass dazu keine Vorkenntnisse nötig sind, demonstriert er mit einem automatisierten externen Defibrillator(AED) gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern. 

Im Anschluss daran durften die Besucherinnen und Besucher der diesjährigen Herzwochen 2019 selbst an einer Übungspuppe eine Herzdruckmassage ausprobieren oder sich im direkten Gespräch mit Ihren Fragen an die anwesenden Ärzte und Ärztinnen wenden. 

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